Kubuntu 9.10

Auf meinem Laptop werkelte bis lang ein openSuse 11.1 mit KDE. So weit so gut. Es ergaben sich durch Experimente (Beta von KDE 4.4) einige Einschränkungen in der Benutzung und unschöne Nebeneffekte. Deswegen wollte ich mein System mal wieder komplett erneuern. Dabei wird ja das System komplett gesäubert, was ja auch recht schön ist.
Zur Auswahl standen ein Debian oder ein Kubuntu. Ubuntu habe ich auf meinen anderen Rechnern. Beispielsweise arbeitet meine Liebste auf ihrem Rechner mit Ubuntu 9.04; aber nur noch, bis ich ihr System aktualisiere. Ich entschied mich für Kubuntu, weil ich die Bequemlichkeit mag ;).
Gestern war es soweit: Kubuntu 9.10 erblickte das Licht der Welt. Der Download ging dank Torrent sehr schnell. Meine Daten waren auch rasch gesichert. Und schon ging die Installation los. Diese verlief nicht ganz so unproblematisch, wie ich erwartet hatte. Es gab Probleme bei der Partitionierung der Festplatte. Zum einen dauerte die Zuweisung eines Mountpoints sehr lange, zum anderen wollte der Installer keine FAT32-Partition einbinden. Ich habe dann eine NTFS draus gemacht. Das hat funktioniert.

Nachdem alles installiert und das System neu hochgefahren war, wurde es noch einmal spannend. Würde der NVIDIA-Grafik-Chip sich ordentlich aktivieren lassen. Aber die Bedenken waren unbegründet. Nach dem perfekten Einspielen des Treibers und dem erforderlichen Neustart, wurde die 3D-Unterstützung aktiviert und KDE arbeitet mit den teilweise gut nutzbaren Effekten.

Jetzt fehlten noch einige Programme, insbesondere zur Programmierung, Multimedia und LaTeX. Aber die zu installieren ist ja schon wieder absoluter Spaß.

Ich kann Kubuntu 9.10 wärmstens empfehlen. macht Laune und schnurrt wie ein Kätzchen 🙂

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