Besuch Volkssternwarte Hannover

Da ich gerade in Hannover beruflich zu tun hatte, dachte ich man kann ja einmal in der hiesigen Volkssternwarte vorbeischauen.

Das Wetter war bescheiden: es regnete. Dennoch wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Laut Homepage (hier) ist Donnerstags ab 20:00 Uhr geöffnet. Dank Navi findet man sich ja auch schnell hin. Und es war offen.

Wie man sieht: Regen 🙁

Ich trat ein und war zunächst der einzige Besucher. Ein junger Mann begrüßte mich und ich erklärte ihm, dass ich gerne einmal das „Heiligtum“, das große Teleskop sehen wolle. Das war kein Problem. Also kletterten wir zur Beobachtungsplattform.

Die große Kuppel

Kaum waren wir unter der Kuppel verschwunden, gesellten sich weitere Interessierte zu uns. Der junge Mann erklärte alles in einer sehr verständlichen Art. Da einige Besucher nur Englisch sprachen, wechselte er ins Englische, was aber kein Problem darstellte. Ich habe alles verstanden. 🙂

Hier befindet sich auch ein sehr seltenes Gerät zur Sonnenbeobachtung. Damit kann nicht nur die Atmosphäre der Sonne, sondern auch deren Oberfläche beobachtet werden.

Vorn der große Refraktor; hinten das Gerät zur Sonnenbeobachtung
Die Firma, welche das Gerät hergestellt hat, gibt es nicht mehr.

Unter der kleinen Kuppel sind ebenfalls noch einige interessante Geräte, speziell für die Fotografie.

Die kleine Kuppel
Unter der kleinen Kuppel
Die Steuerung wird mit einem alten Atari ausgeführt. Der Kasten rechts beherbergt eine 20 Megabyte (!) Festplatte 😉

Die Volkssternwarte beherbergt auch einige Bruchstücke von Meteoriten.

Ein Stück aus einer anderen Welt
Ein Stück Meteor beschnitten.
Ein Modell des berühmten Teleskops von Herschel, der aus Hannover kam.

Insgesamt war es ein sehr lohnenswerter Ausflug. Der junge Mann, dessen Namen ich nicht kenne, ist absolut kompetent und es macht Spaß ihm zuzuhören. Wer mal hier ist: besuchen!

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