OpenSuSE 11.3 / 11.4

Nach einem System-Update, welches man ja regelmäßig durchführen soll, war plötzlich die Unterstützung für NTFS-Dateisysteme inaktiv. Das galt für die automatische Einbindung nach Anschluss einer externen Festplatte. Das händische mounten funktionierte tadellos.
Die Ursache war ein fehlender Eintrag in der Datei /etc/filesystems. Zunächst habe ich es mit dem Eintrag ntfs-3g versucht. Dies muss ja beim mounten angegeben werden. Richtig ist jedoch nur der Eintrag ntfs.
Jetzt läuft alles wieder zur Zufriedenheit.
Schlecht ist allerdings, dass solche Fehler nach einem Systemupdate geschehen. Das wirft nicht unbedingt ein gutes Licht auf die Distribution.
Nun denn, arbeiten kann ich wieder uneingeschränkt mit den Systemen.

Kleiner Nachtrag

Kleiner Nachtrag zu openSUSE 11.3

Da ich an meinem DELL einen Fingeabdruckleser habe, habe ich diesen mit der aktuellen openSUSE mal ausprobiert. Und siehe da, es funktioniert. Sowohl die grafische Anmeldung als auch die an der Konsole (Terminal) sind möglich.

Jetzt bleiben noch zwei Dinge zu tun:

  1. Die integrierte Kamera nebst Mikrofon testen. Ich werde dafür mal Skype installieren und als Basis benutzen.
  2. Den Doppelklick auf dem Touchpad einrichten. Hier hoffe ich mal auf Hilfe aus dem Netz 😉

Sonst läuft alles ziemlich rund und zufriedenstellend. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

openSuSE 11.3

Nach längerer Pause, möchte ich mich wieder hier zu Wort melden. Immerhin ist seit dem letzten Eintrag eine Menge passiert.

Die Fußball-WM und die Tour de France sind Geschichte.Viel wichtiger aber ist, dass openSuSE 11.3 erschienen ist und ich dieser Version mal eine Chance gegeben habe. „openSuSE 11.3“ weiterlesen

(K)Ubuntu 10.04 ist da

Das neueste (X)Ubuntu ist da. Das X steht mittlerweile für allerlei. Für mich ist das K für Kubuntu wichtig, weil ich einfach auf KDE als Benutzeroberfläche stehe.

Kubuntu habe ich ja nun schon eine Weile am laufen. Nun kam aber die neue Version und ich probierte mutig ein Upgrade von 9.10 auf 10.04. Insbesondere auch deshalb, weil ich immer mit einer Verbesserung rechne. Bin halt Optimist 😉

Auf meinem Laptop (DELL XPS M1530) hatten sich zwei, für mich gravierende Fehler eingeschlichen. „(K)Ubuntu 10.04 ist da“ weiterlesen

KDE SC 4.4

Da höre ich doch schon wieder die Gnome-Liebhaber wettern: Wie kann man nur KDE benutzen. Es sei doch alles nur Frickelei.

Nach längerer Arbeit mit dieser Oberfläche kann ich jedoch sagen, dass sie durchaus benutzbar ist. Und nicht nur das: Sie ist auch noch empfehlenswert. Für mich trifft das jedenfalls zu! Auch die 3D-Effekte arbeiten nun zuverlässig.

Mittlerweile gibt es auch eine Menge an angepassten Programmen. Das einzige was mir fehlt, ist die Web-Entwicklungsumgebung Quanta. Davon liest man auch im gesamten Internet nichts aktuelles. Das Projekt scheint eingeschlafen zu sein. Das wäre aber in der Tat ein herber Verlust.

Kubuntu 9.10

Auf meinem Laptop werkelte bis lang ein openSuse 11.1 mit KDE. So weit so gut. Es ergaben sich durch Experimente (Beta von KDE 4.4) einige Einschränkungen in der Benutzung und unschöne Nebeneffekte. Deswegen wollte ich mein System mal wieder komplett erneuern. Dabei wird ja das System komplett gesäubert, was ja auch recht schön ist.
Zur Auswahl standen ein Debian oder ein Kubuntu. Ubuntu habe ich auf meinen anderen Rechnern. Beispielsweise arbeitet meine Liebste auf ihrem Rechner mit Ubuntu 9.04; aber nur noch, bis ich ihr System aktualisiere. Ich entschied mich für Kubuntu, weil ich die Bequemlichkeit mag ;). „Kubuntu 9.10“ weiterlesen

Linux und die Globalisierung

Was hat denn nun Linux mit der Globalisierung zu tun? Zunächst ist sicher der Begriff Globalisierung zu klären. Ich bediene mich hier wieder beim guten Wikipedia:

Unter Globalisierung versteht man den Prozess der zunehmenden weltweiten Verflechtung in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.). Diese Intensivierung der globalen Beziehungen geschieht auf der Ebene von Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten. Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten der technische Fortschritt (siehe auch: Digitale Revolution[1]), insbesondere in den Kommunikations- und Transporttechniken sowie die politischen Entscheidungen zur Liberalisierung des Welthandels.

Das hört sich ja erst einmal nicht schlecht an. Was ist aber das Problem der Globalisierung?

Mein subjektives Empfinden streubt sich, die wirtschaftliche Entwicklung als gut zu sehen. Das hat sicher tiefere Ursachen, welche ich nicht in allen Details darstellen kann (und will!). Was passiert denn vor unseren Augen? Jedes Unternehmen ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen immer „besser“ zu werden. Besser heist hier, effizienter: aus jeder einsetzten Ressource mehr heraus holen (ok, das ist ein ökonomisches Grundgesetz ;-)). Und das machen viele Unternehmen nicht freilwillig, sondern sie tun es, weil sie ihren Aktionären verpflichtet sind. Das führt dazu, dass sich Großkonzerne nicht darum kümmern (können), ob sie umweltfreundlich arbeiten oder für ihre Belegschaft ein sicheres Einkommen gewährleisten. Wenn die Rendite für die Aktionäre sinkt, wird das Management alles tun, um das zu ändern. Das bedeutet in erster Linie Entlassungen und sonstige Einsparungen, wie bspw. Lohnkürzungen. Oft werden heute die Produktionsstandorte einfach verlegt. Das natürlich in Länder, in denen viel billigere Arbeitskräfte zu rekrutieren  sind.

Ich halte diese Entwicklung für äußerst bedenklich und menschenverachtend. Wo besteht denn da der Unterschied zur früheren Kolonialherrschaft?

Eine wirkliche globale, freundschaftliche und gleichberechtigte Zusammenarbeit findet nur sehr selten statt!

Und was hat das jetzt mit Linux zu tun? Nun Linux ist eine Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit. Ich glaube sogar eine solches Projekt sucht in der Geschichte der Menschheit seines Gleichen. Noch nie ist ein Projekt von Menschen für Menschen in dieser Form realisiert worden. Linux steht jedem frei zur Verfügung. Viele Programmierer in der Welt arbeiten an diesem System und stellen das Ergebnis dieser Arbeit der Menschheit zur Verfügung. Und das ohne zu fragen: „Wie viel Millionen Euro kann ich denn bekommen?“

Sicher, man fragt sich wovon diese Entwickler leben. Die meisten habe ein Einkommen, so viel ist klar. Aber Linux ist ein Beispiel wie ich eine echte Globalisierung verstehe. Menschen arbeiten für Menschen und nicht gegen sie!

Die ganze Thematik hat also doch tiefer gehende Gründe und müsste noch weiter beleuchtet werden.

Es fehlt noch ein Wort zu MS-Windows: Wer wirklich für Freiheit (und Frieden) ist, sollte sich für Linux entscheiden. Das ist sicher für viele weit her geholt. Aber in diesem Falle können wir entscheiden! Das klappt nicht in allen Bereichen. Und wir sollten von unserer Entscheidungsfreiheit Gebrauch machen!